Der KEV / die Pinguine


Vom KEV zu den Pinguinen.

Die Geschichte des Krefelder Eishockeys
fängt schon vor der Gründung des Krefelder EV 36 an :
German Canadiens.

Der von der WM in Garmisch-Partenkirchen weg engagierte Bobbie / Bobby Hoffinger holte 12 Spieler aus dem kanadischen Alvador im Herbst 1936 nach Krefeld. Die jungen Kanadier mit deutscher Abstammung sollten die Krefelder für Eishockey infizieren. Gelockt wurden sie mit freier Unterkunft und Taschengeld. Die Profitruppe sollte sich selber mit Gastspielreisen finanzieren. Tschechoslowakei, Frankreich, Holland, Schweiz und Schweden waren Stationen der German Indians, die sich auf Anordnung des Reichssportbundes in German Canadians umbenennen mussten. Parallel zu den German Canadians wurden die eigenen Amateure aufgebaut. Nach nur einer Saison ( 1936/37 ) Begeisterung waren die Amateure soweit, sich alleine durchzuschlagen.

22. und 23. Oktober 1936
Beherzte Sportler setzen sich am Donnerstagsabend, den 22. Oktober 1936, zusammen und gründen den Krefelder EV 1936 e.V. unter der Führung von Willi Münstermann im Hotel Wilmeroth. Mitbegründer sind u.a. Cuno Pursch, Peter Grieskamp, Karl Wellen und Dr. L.C. Heitmann.
107 ( 102 / 103 Anzahl nicht ganz klar ) Mitglieder zählt der neu gegründete Verein. Erster Vereinsführer wird Stadtrat Dr. Erdtmann.
Nach der Gründungsversammlung wird das Eisstadion besichtigt und eröffnet. Die Eisfläche ist zu einem Drittel mit Eis überzogen.
Man schaut sich Trainingsausschnitte der Kunstläufer an.
Am 23.Oktober 1936 wird das Stadion für die Öffentlichkeit geöffnet.

07. und 08. November 1936
Eröffnungsveranstaltung des Hindenburg Eisstadions. Über zwei Tage lang wird das neue Stadion eingeweiht. Auf dem Programm des ersten Sportevents stehen Ansprachen, Kunstlaufvorführungen und die Spiele der German Canadians gegen den Berliner Schlittschuhclub. Zusätzlich gibt es am Samstagabend einen Umtrunk zur Eröffnung im Hotel "zur Stadt München".
5.000 Zuschauer sehen am Samstag die Veranstaltungen auf weichem Eis, das das Lauftempo verlangsamt. Um die 3.000 Zuschauer sind es sonntags bei Nieselregen, aber schnellerem Eis. Die rot-weissen Canadians spielen Samstag 0:0 und gewinnen Sonntag 2:1 über die schwarz-weissen Berliner. Heisst es doch, Scherben bringen Glück. Eine Restaurantscheibe wird beim ersten Spiel vom Puck zerschossen, die Netze sind zu niedrig.

1936
Durch eine Plauderei am Kamin entsteht die Idee um ein Turnier im westeuropäischen Rahmen. Organisatoren des neuen West-Europa-Pokals / Lippens-Cup sind Willi Münstermann - Krefeld, Rittberger - damals Düsseldorf, Bruck - Amsterdam und van Schelle - Brüssel sind die Organisatoren.

Saison 1936/37 und 1937/38
In den Anfangsjahren wird Eishockey als Event mit Eiskunstlauf / Eistanz kombiniert. Die heitere Note liefern bekannte und gefragte Eisclowns.

Januar 1940
Die letzten Spiele vor dem Kriegsausbruch finden in Berlin bei einem Turnier um die Deutsche Meisterschaft statt. Die Teilnehmer sind Rastenburg, Rot-Weiß Berlin, Weisswasser und Krefeld. Der KEV wird vor Rastenburg Zweiter.

Dezember 1945
Am 09. Dezember 1945 gibt es die erste Eisfläche nach dem Krieg. Es steht wieder ein ordentliches Stadion zur Verfügung ( Bombenschäden beseitigt ). Die Soldaten suchen eine Freizeitbeschäftigung. Der KEV bekommt Trainingszeiten.
Gespielt wird mit selbst gebastelter Ausrüstung. Die erste Veranstaltung am 2. Weihnachtstag 1945 : Düsseldorf gegen Krefeld.
Provisorische Wohnungen für Spieler in den Tribünenräumen. Vom Frühstück zum Training. Naturalien locken : warmes Essen und heisse Getränke.

Januar 1946
Unter der Leitung Schwinghammers wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen.
Ausrichter und Gewinner der Rheinischen Meisterschaft.

1947
Krefeld ist Interzonenmeister :
Auf Initiative des KEV wird eine inoffizielle Deutsche Meisterschaft der amerikanisch und britisch besetzten Zonen gespielt. Riessersee, Füssen, Düsseldorf ( spielt in Krefeld ) und Krefeld sind dabei. Krefeld gewinnt die Runde. Der Eishockey Verband erkennt die Spiele für die offizielle Deutsche Meisterschaft nicht an. Daraufhin spielt Krefeld nicht mit.
Gewinner des Leinweber-Pokals.
Willi Münstermann überrascht alle und begründet die Eishockey-Abteilung des VfL Preussen Krefeld 1895 mit.

1948
Die komplette erste Senioren-Mannschaft wird an den VfL Preussen Krefeld 1895 übergeben.
Der Weg für die KEV-Jugend wird somit frei gemacht, sie spielen erste Mannschaft.
Deutscher Jugend-Meister.

1949
Durch die Fusion vom VFL Preussen Krefeld 1895 mit dem Krefelder Turnverein 1855 in den KTSV Preussen 1855 Krefeld gibt es erste Auseinandersetzungen. Willi Münstermann tritt aus. Der KEV und der KTSV Preussen 1855 Krefeld gehen getrennte Wege.
Deutscher Jugend-Meister.

1951
Deutscher Meister KTSV Preussen 1951.
KTSV Preussen 1855 Krefeld Meister.

1952 - Saison 51/52
Deutscher Meister KEV 1952.
KEV Deutscher Meister.
Gewinner des Westeuropa-Pokals / Lippens-Cup.
Neu im Angebot des KEV - Basketball. Das neu gebildete Herrenteam bestand in den kommendan Jahren meist aus Spielern der ersten Eishockey-Mannschaft.

11. August 1952
Bei der Jahrestagung der LIHG im Grand Hotel in Zurück stellt der KEV über den DEV den Antrag, die Weltmeisterschaft 1955 an den DEV und somit die Durchführung an den KEV zu übertragen.

Sa. 08. und So. 09. November 1952- Saison 1952/53
Einführung des Samt- und Seidenpokals ( 3. Platz ). Der Pokal repräsentiert einen Wert von DM 2.000,- und ist echt silbern. Gleichzeitig wird ein Fairnesspreis verliehen.

1952/53
Preussen weichen nach Köln aus. Probleme mit Stadionverwaltung und reduzierte Trainingszeiten.

Frühjahr 1953
KTSV Preussen 1855 Krefeld darf wieder in der Rheinlandhalle trainieren, die Halle steht wieder zur Verfügung. Münstermann bekommt Darlehen von der Stadt.

09.März 1953
Der KEV soll eine Bürgschaft in Höhe von DM 100.000,00 leisten.
Nachdem eine telegrafische Bankgarantie auf den Tischen des Verbandes liegt, entscheidet sich die LIHG mit 27:12 Stimmen zugunsten des DEV und somit zugunsten des KEV. Deutschland bekommt die WM vor Frankreich und der Schweiz
Selbst eine so hohe Garantie konnte Willi Münstermann nicht abschrecken.
 
1953 - Saison 1952/53
Westdeutscher Meister. Deutscher Jugend-Vizemeister.

Fr. 30. Oktober bis So. 01. November 1953 - Saison 1953/54
2. Samt- und Seide-Pokal - Der KEV gewinnt den Pokal und den Fairnesspreis.

1954 - Saison 1953/54
Deutscher Vizemeister.

Do. 21. bis So. 24. Oktober 1954 - Saison 1954/55
3. Samt- und Seide-Pokal - Der KEV belegt den 2. Platz.
Am Rande der Bande :

Grosse Aufregung gab es um das Spiel der Moskauer Stadtauswahl gegen den KEV im Rahmen des Samt- und Seide-Pokals am 23.10.54. Eine sowjetische Sportmannschaft betrat zum ersten Mal westdeutschen Boden und das Spiel sollte genau am Tag des damaligen Kriegsgefangenen-Gedenktag statt finden.
Sogar der deutsche Bundestag befasste sich mit dem Ereignis - aus Protest. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion beschloß, den nordrheinwestfälischen Innenminister Dr. Fanz Meyers aufzufordern, das Spiel zu verbieten - schrieb der Spiegel.
Bei der Ankunft der russischen Mannschaft in Krefeld versammelten sich vor dem Hotel "Krefelder Hof" und am Eisstadion zahlreiche ehemalige Kriegsgefangene, um zu protestieren. "Schickt uns unsere Kriegsgefangenen und nicht eure Eishockeystars" hiess es auf Transparenten.
Willi Münstermann argumentierte : Je enger die Beziehungen zu Rußland werden, desto besser geht es auch unseren Leuten da drüben. Ausserdem habe Eishockey nichts mit Politik zu tun.
Schliesslich fanden die Spiele in freundschaftlicher Atmosphäre statt.

Januar 1955
Ein Höhepunkt der Saison war die viel beachtete und diskutierte Reise der Krefelder Stadtauswahl - gebildet aus KEV- und Preussen-Spielern - in die Sowjetunion. Es gab zwei Spiele in Moskau, viele Besichtigungsfahrten und auf dem Rückweg einen Abstecher in die Tschechoslowakei mit einem Spiel in Prag.

25. Februar 1955 - 06. März 1955
Der WM-Sieger Kanada.
Vom 25. Februar - 06. März 1955 findet in Krefeld ( Spiele plus Finale und Zentrale ), Dortmund, Düsseldorf und Köln die Weltmeisterschaft statt. 15 Mannschaften kämpfen um die Titel des A- und B-Weltmeisters. 9 Nationen spielen in der A-Gruppe und 6 in der B-Gruppe. In dem von Frank Trottier trainierten bundesdeutschen Team stehen mit Jansen, Bierschel, Guttowski, Pescher, Rainer Kossmann, Jochems, Kremershof, Weide und Eckstein neun Krefelder. Das Endspiel in Krefeld endet vor über 9.000 Zuschauern mit einem Sieg der Kanadier - der Penticton V's - über die Sowjetunion 5:0. Deutschland wird Dank des besseren Torverhältnisses 6. vor Polen.
Die Titelkämpfe erbrachten einen Überschuß von mehr als 100.000 DM, die zwei Drittel an den KEV und ein Drittel an den DEV gingen.

Aufgrund eines Antrages - Eisstadionbesitzer sollen von der aktiven Mitarbeit in Vereinen und Verbänden ausgeschlossen werden - trennen sich die Wege von Willi Münstermann und dem DEV.

1955
Deutscher Vizemeister, deutscher Jugend-Meister.

1956
Deutscher Jugend-Vizemeister.

1958
Deutscher Jugend-Vizemeister.

1958/59
Gründung der Eishockey Bundesliga - beide Krefelder Vereine dabei.
08.11.1958: Das erste Bundesligaspiel Krefelder EV – Preussen Krefeld

Die Krefelder Rheinlandhalle war mit 7.000 Zuschauern restlos ausverkauft, als sich die Ortsrivalen Krefelder EV und Preussen Krefeld zum ersten Bundesligaspiel trafen. Besonders die Preussen bemühten sich vor dem Spiel um eine freundschaftliche Atmosphäre zwischen den Clubs: Preusen-Kapitän Langhans begrüßte sein KEV-Pendant mit einem Blumenstrauß und die Preussenspieler überreichten ihren Gegenspielern jeweils eine Krawatte! Das erste Tor fiel bereits in der 4. Minute, der aus Oberschlesien stammende Marian Pawelczyk brachte die Preussen in Führung. Für den KEV glich Toni Barczikowski Ende des 2. Drittels aus, den Siegtreffer für die Preussen erzielte Werner Kadow. Besonders gefeiert wurde auf Seiten des Siegers Torwart Hans-Richard „Henne“ Obermann, der – wie die Westdeutsche Zeitung schrieb – „mit meiner Reihe mutvoller Paraden den Sieg sicherte, während der ausgezeichnete Preussen-Verteidiger Kompalla für zwei Minuten herausgestellt worden war“. Kompalla? Richtig – niemand anders als der spätere Weltklasse-Schiedsrichter Jupp Kompalla wurde in der Schlussphase von den Schiedsrichtern Egginger (München) und Lacour (Zweibrücken) auf die Strafbank geschickt.

Quelle und Text : Hans-Hubert Keßler


1960
Westdeutscher Meister.

1961
Westdeutscher Meister.

Fr. 20. bis So. 22. Oktober 1961 - Saison 61/62
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens wurde versucht, den Samt- und Seide-Pokal als internationales Turnier neu zu installieren. Da keine ausländische Mannschaft verpflichtet werden konnte, fiel der Pokal schliesslich aus.

1962
Westdeutscher Meister.

1963
Westdeutscher Meister.

1964
Westdeutscher Meister.

16. Juli 1963
Gründung "Deutscher Eishockey Bund" in Krefeld - vorher Deutscher Eissport Verband.

1968
Deutscher Jugend-Meister.
 
Erste Gespräche für eine Spielgemeinschaft beider Krefelder Eishockey Vereine ( KEV und Preussen ) fanden schon im Jahre 1969 statt. Allerdings konnte trotz vieler Versuche, Vorschläge und Vereinbahrungen keine Einigkeit erzielt werden. Nachdem die Gespräche wieder einmal ins Stocken geraten waren, holte Oberbürgermeister Hauser die Vorstände beider Vereine gemeinsam an einen Tisch im Rathaus.
Laut DEB war klar gemacht worden, dass keine Fusion möglich wäre. Ein Verein muss "geopfert" werden und neu anfangen. Aufgrund der hohen Schulden wird es die Preussen treffen.
20. July 1971

Am Montag trafen sich beide Vorstände zu Gesprächen. Nach vierstündiger Verhandlung traf man schliesslich eine Vereinbahrung.
1. Preussen verzichtet auf die Teilnahme an der 1. Bundesliga und tritt aus dem Verband aus.
2. Heranwachsende und in Frage kommende Jugendliche werden kostenlos an den KEV übergeben, der die 1. Mannschaft stellt.
3. Per 20. July 1971 übernimmt der KEV sämtliche finanziellen Verpflichtungen, auch Verträge mit den neuen Spielern und dem neuen Trainer Pokorny.
4. Solange der KEV in der obersten Spielklasse spielt, werden DM 7.000,00 zum 01.12 jeden Jahres für die Jugendarbeit an die Preussen überwiesen. Ein Kuratorium soll den Verein bei der Jugendarbeit unterstützen.
5. Jugendlichen beider Mannschaften muss eine Spielmöglichkeit gegeben werden - Spielgemeinschaft Krefeld.
6. Preussen stellt keine Seniorenmannschaft.
Der KEV veranlasst die Entlastung der Preussen aus dem Schuldenverhältnis und der Preussen Vorstand soll innerhalb von drei Tagen eine spezifizierte Aufstellung aller Verbindlichkeiten vorlegen. Der KEv will eine Spendenaktion ins Leben rufen.

24. August 1971

Gemäss Vereinbahrung sollen bis zum 24. August 1971 10.00 Uhr alle Finanzierungsverhältnisse offengelegt werden. Trotz Aufforderung stehen prüfbare Unterlagen nicht zur Verfügung. Es gibt nur einen Ordner mit lauter Rechnungen. Bei den Preussen ist man verwundert, da auf eine weitere Einsicht keine Verpflichtung bestünde. Laut den Preussen ist alles in Ordnung und gemacht. Der KEV sieht sich ausserstande den Vermögensstatus selbst zu erstellen und beschliesst bei einer Vorstandssitzung die Treuhandgesellschaft Nordrhein MbH Krefeld für die Aufstellung endgültiger Unterlagen zu beauftragen. Bis zur Vorlage der Abschlußbilanz ist keine Begleichung der Verbindlichkeiten möglich. Die Gläubiger werden öffentlich angesprochen und Bilanz gezogen.

28. Oktober 1971
Nachdem die Treuhandgesellschaft drei Monate brauchte, den Schuldenbetrag festzustellen, wird der KEV aufgefordert, die Schuld in Höhe von DM 166.234,24 ( plus / minus - Betrag ist nicht ganz sicher - DM 166.230,44 ) zu begleichen. Preussen Gläubiger geben einen Nachlass. Der KEV hat schon vorher angefangen, das Geld zu "erbetteln". Man hofft auf die Hilfe der Stadt ( z.B. versprochene Spitzensportförderung ).
Ärger zwischen dem KEV und den Preussen - Zahlungsbefehlt, Drohungen, Klageandrohungen - besteht weiterhin. Ehemalige Preussen Spieler weigern sich für den KEV zu spielen - angebliche Foderungen wurden nicht beglichen und Verpflichtungen nicht übernommen.
 

1971/72
Kanadier unter 19 Jahren wurden nicht kontingentiert. Das wurde vom KEV ausgenutzt.
 

Herbst 1974
Karl Carstensen tritt bei einem Flug nach München dem KEV bei.
14. Juni 1976
Karl Carstensen ist bei der Generalversammlung kurz da und hält eine Rede, die von den Mitgliedern mit einem Hip-Hip-Hip-Hurra gelobt wird. Er hat bisher nur ein Spiel gesehen, ein Unentschieden gegen die DEG. Der Oberbürgermeister läßt es sich nicht nehmen, dem Ehrengast das Bier zu bezahlen. Der Vorsitzende Herr Holtschneider überreichte Herrn Carstensen Krefelder Krawatten.
 

1976
Das Buch "Heisses Eis" erscheint. Auf der Rückseite des Buches sind die Fans des EDN zu sehen.
Kleine Anekdote: Die erste Ausgabe geht an Lothar Kremershof. Allerdings ist das überreichte Buch leer, da es noch gar nicht gedruckt war.
 

20. Juli 1976

Ein Schreiben der Remscheider Volksbank deckt ein schwarzes Konto auf, über das zusätzliche Zuwendungen an Spieler und Spendengelder abgewickelt wurden.
 

Dick Decloe als König der Torjäger. Dick Decloe als König der Torjäger mit Purpurmantel und Krone.
 

1977
Deutscher Vizemeister.
 
07.10.1977:

Ein neuer DEB-Beschluß wird erstmals beim Spiel DEG - KEV umgesetzt.
Erlaubt ist Werbung auf den Warmlauf Trikots. Aber nur die Logos.

07.10.1977 Erstmals Werbung auf den Warmlauf-Trikots.
 
14. Juni 1977
In einem Brief werden das Konto und die Hintergründe über das Konto zugegeben. Am gleichen Tag zeigen sich drei ehemalige Vorstandmitglieder beim Finanzamt an und läuten damit das Ende des KEV 1936 ein.
03. Juli 1978
Antrag auf Konkurs. Ein Rattenschwanz von Forderungen : die Steuerbescheide des Finanzamtes ( DM 800.000 ), die vom Krefelder Landgericht bestätigte Forderung der Remscheider Volksbank ( DM 330.000 ), ein Darlehen von Herrn Holtschneider ( DM 428.000 ) und diverse andere Verbindlichkeiten ( Krefelder Sparkasse und sonstige Gläubiger - DM 395.000 ) lassen keine andere Möglichkeit mehr. Die Prüfung der Gemeinnützigkeit steht noch aus.
Die Aktion "Rettet den Eissport" wird von der Rheinischen Post, der Westdeutschen Zeitung und der Neuen Rhein Zeitung gestartet.
06. Juli 1978
Die Bürgerinitiative nimmt Ihre Arbeit auf.
11. Juli 1978
Gründung des Krefelder Eishockey Vereins 78 - wegen Namensgleichheit findet der Name keine Anerkennung im Vereinsregister.
04. August 1978
Der DEB tagt zwecks Klärung der Situation des KEVs in München.
Trotz mehrfacher Versuche, einer Fast-Einigung, der Verzicht auf Schulden, es hilft alles nichts, den Verein zu retten. Der DEB entzieht dem KEV die Lizenz. Die Fristverlängerung vom Eishockeybund wird nicht wahrgenommen, der Konkursantrag nicht - zurück - genommen und keine Bürgschaft hinterlegt. Kein Start in der 2. Bundesliga.
10. August 1978
Der Krefelder Eishockey Verein 78 wird in den EHC Krefeld 78 umbenannt.
24. August 1978
Gemeinsame Erklärung : die Jugend des KEV 1936 geht zum EHC Krefeld 1978.
07. Oktober 1978
Start in der Regionalliga - Krefeld dominiert haushoch.

Juli / Sommer 1981
Paul Hotstegs kauft den Namen KEV vom Konkursgericht für DM 1.000 - zurück -.

07. August 1981
Laut Statuten wird der KEV beim EHC Krefeld aufgenommen. In einer Versammlung in der Werner-Rittberger-Halle stimmen alle 500 Mitglieder einstimmig einer Namensänderung zu. Der neue KEV 81e.V. schafft den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord.

Oktober 1981
KEV gegen die Deutsche Nationalmannschaft.

1982
Deutscher Knaben-Vizemeister.

1985/86
Die Randy Spielvogel-Affaire: Um Randy Spielvogel nicht als Ausländer spielberechtigt zu bekommen, nutzte man eine Lücke in den Satzungen des deutschen Eishockeybundes. Randy Spielvogel habe die letzten 18 Monate beständig in Deutschland gelebt und kein Eishockey gespielt. Sein Beruf sei Schäfer in der Lüneburger Heide. Da nahezu alle anderen Clubs der Liga ebenfalls seine Bewerbungsunterlagen bekommen hatten, wusste alle, dass dies nicht stimmte. Es wurde lange still gehalten, bis es einfach nicht mehr zu vertuschen war. Krefeld wurden 40 Punkte aberkannt und Spielvogel gesperrt.

1986
Europa-Meisterschaft der Junioren in Krefeld.

1986/87
Vic Stanfield sollte den Verein verlassen. Allein der Aufstand der Fans konnte verhindern, dass "kleines, dickes Vic" gehen musste.

1988
Nordmeister der 2. Bundesliga.

1989
Nordmeister 2. Bundesliga, deutsche Jugend Vize-Meister, Junioren qualifizieren sich für die Juniorenbundesliga.

Relaxen nach dem Aufstieg. Die Kanadier. Francois Sills. Die Aufstiegsmannschaft. Autokorso.
26. März 1991
Aufstieg in die 1. Bundesliga. Sieg gegen den PEV Weisswasser 6:1.
27. März 1991
Empfang im Rathaus und Eintrag in das Buch der Stadt Krefeld.
 
1991
Das Buch "Heis auf Eis" erscheint.
 

94/95
Mitglied der neu gegründeten DEL ( Deutsche Eishockey Liga ).

30. Mai 1995
300 Eishockey-Fans sind beim Eishockey-Hearing im "Goldenen Hirschen" dabei. Uli Urban spricht von "Pleiten, Pech und Pannen". Die Lage ist schlecht.
16. Juni 1995
Uli Urban geht zum Amtsgericht und stellt einen Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens.
17.Juni 1995
Ein offener Brief von Urban an die Öffentlichkeit.
18. Juni 1995
Zur Sicherung des Nachwuchses wird der Krefelder Eishockey Vereins 1995 gegründet ( hat später eine Stimme im neuen Verein ).
07. Juli 1995
Die KEV Pinguine Eishockey GmbH wird gegründet : 13 Gesellschafter und ein Kapital von DM 1,6 Mio.
Anfang August
Uli Urban zieht den Konkursantrag - zurück -, dies und das finanzielle Konzept retten den Verbleib in der DEL.

1995
Halbfinale.

2000
Entschuldung des KEV 81 e.V. abgeschlossen.

Abpfiff. Meistermannschaft. Sieges-Zigarre. Autokorso.
2003
Deutscher Meister. Das Buch "Deutscher Meister Krefeld Pinguine erscheint".
 
Letzte Aktualisierung / Stand Janaur 2011


- zurück -